Sturzerkennung durch das Handy

Neben den Standartfunktionen wie Telefonieren und Kurzmitteilungen versenden oder erhalten, hat nahezu jedes Seniorentelefon eine Notruffunktion. Hierbei wird durch die Betätigung eines Knopfes, automatisch ein Notruf abgesetzt. Diese Notruffunktion wurde nun um eine Eigenschaft erweitert.

Ein weiterer wichtiger Schritt im Bereich der Telemedizin, passt die neusten Seniorenhandys dem Bedarf von älteren Menschen weiter an. Die neuste Entwicklung in diesem Segment ist eine automatische Sturzerkennung.

Für ältere Menschen die alleine in ihren Wohnungen leben, ist es sehr wichtig das schnelle Hilfe kommt, wenn sie stürzen. Die Lösung bieten nun seit kurzem verschiedene Seniorenhandys. Dazu sind die neuen Handys mit sogenannte Lagesensoren oder auch Sturzsensoren ausgestattet. Diese nehmen wahr, ob der Träger des Handys zu Fall gekommen ist.

Zur Sturzerkennung werden unterschiedliche Messdaten eingesetzt. Hauptsächlich werden folgende Messdaten gewonnen:

  • Beschleunigung
  • Luftdruck
  • oder Referenzsysteme

Kombiniert mit einer GPS-Funktion zur Ortung von Personen, könnten verwirrte oder desorientierte ältere Menschen in Zukunft leichter und deutlich schneller gefunden werden.

Das Wissen um dieses System in der eigenen Tasche, kann die Angst vor einem Sturz verbunden mit hilflosem Warten sicherlich reduzieren. Die Lebensqualität von Senioren könnte sich durch diese Form der Absicherung bei Sturz erhöhen. Auch für verunsicherte Angehörige könnte dieses Alarmsystem eine Entlastung im Alltag darstellen. Die ständige Sorge um das Wohlergehen des älteren Angehörigen, kann ein wenig auf dass Handy mit Sturzsensor deligiert werden.

Ein Seniorenhandy mit Sturzerkennung ist aber kein Garant für eine hundertprozentige Kontrolle. Natürlich unterliegen auch diese Geräte einem gewissen Prozentsatz von Fehlarlamen oder eine Auslösung des Alarmes bleibt trotz Sturz aus.